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Mathilda (3 Jahre)

"Ich möchte auch mal eine Mama sein, wenn ich groß bin."

matildaIch bin Mathilda und 3 Jahre alt. Meine Mama Doreen und mein Papa Daniel sind meine Eltern. Ich gehe in den Kindergarten und bin schon in der großen Gruppe.

Mit meinen Freunden spiele ich gern auf dem Spielplatz oder bei uns zu Hause im Garten. Dort stehen eine tolle Schaukel, ein Spielehaus mit Sandkasten und ein ganz großes Trampolin. Wenn wir mit dem Laufrad fahren, brauch ich manchmal eine Pause, denn meine Puste reicht noch nicht dafür. Dann schauen meine Mama und mein Papa immer traurig. Ich sage dann immer: " Es ist doch alles gut. Später, wenn ich mal groß bin, dann bekomme ich richtig Luft."

Wenn mich mein Papa früh weckt, dann atme ich erstmal ganz lange mit meinem Gerät, nehme dann meinen Saft und die Tabletten und mache noch Sport. Dann gehts los in den Kindergarten.

Frühstücken gefällt mir nicht so gut, weil ich nicht gern essen möchte. Zu jeder Mahlzeit muss ich Medizin mit einem Quetschi nehmen. Das ist nicht schön, da ich oft würgen muss. Oft bekomme ich auch so starke Bauchschmerzen, dass ich weine. Dann nehmen mich Mama oder Papa in den Arm oder tragen mich herum.

Wenn mich Mama vom Kindergarten abholt, fahren wir zur Physiotherapie und noch zu einer anderen lieben Frau, die mit mir Sport macht und mich massiert. Das macht mir Spaß, aber manchmal bin ich auch traurig, weil ich wenig Zeit zum Spielen habe. Immer nach dem Kindergarten atme ich wieder mit meinem Gerät, wozu ich dann aber keine Lust habe. Da streite ich mich oft mit Mama, weil Mama sagt, dass ist ganz wichtig für mich. Warum wohl ???

Wir fahren auch immer in ein großes Krankenhaus, wo ich gewogen und gemessen werde. Dann kommt der „Leuchtefinger“ dran, wo mein Sauerstoffgehalt gemessen wird. Ich werde abgehorcht und ein Rachenabstrich wird gemacht. Manchmal wollen sie auch Blut. Da habe ich Angst, aber Mama hält mich immer ganz stark und erklärt mir alles, damit ich keine Angst mehr haben muss.

Richtig blöd finde ich, dass ich immer husten muss und der Schleim fest im Hals hängt, den ich nicht herausbekomme.

Ich merke häufig, dass Mama und Papa sich große Sorgen machen und wir uns oft streiten. Mama weint auch viel, wenn es mir nicht gut geht. Dann sage ich ihr, dass ich sie lieb habe und küsse sie. Dann können wir wieder lachen.

Ich möchte auch mal eine Mama sein, wenn ich groß bin!

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